Othmar Mága

Dirigent
Othmar Mága (1929-2020) wurde als Sohn deutsch-ungarischer Eltern in Brünn (Tschechoslowakei) geboren. Er absolvierte ein Violin- und Dirigierstudium in Stuttgart und studierte Musikwissenschaft und deutsche Literatur an der Universität Tübingen. Seine dirigentische Ausbildung vervollkommnete er bei Paul van Kempen, Ferdinand Leitner (Oper) und Sergiu Celibidache.
Mit führenden Orchestern in Europa, Asien und Amerika hat Mága zahlreiche Schallplatten-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen eingespielt. Sein in über sechzig Jahren Dirigierpraxis erarbeitetes Repertoire umfasste weit über 2000 Werke, Musik von der Renaissance bis zu Werken zeitgenössischer Komponisten.
1962 - 1967 Chefdirigent des Göttinger Symphonie Orchesters
1968 - 1970 Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker
1971 - 1982 Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker,
Professur an der Folkwang-Hochschule für Musik in Essen
1983 - 1987 Chefdirigent des Orchesters Pomeriggi Musicali, Mailand/Italien und künstlerischer Leiter des Symphonie Orchesters Odense/Dänemark
1992 - 1996 Chefdirigent des KBS Symphony Orchestra des Staatlichen Koreanischen Rundfunks in Seoul
2002 - 2003 kommissarischer GMD der Niederrheinischen Sinfoniker an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld - Mönchengladbach
Kompositionen von Othmar Mága:
• Divertimento für 2 Soloviolinen, Solocello und Streichorchester
• Advents Kantate für Alt, Flöte, Violine, Cello und Streichorchester
• "Blüten und Mond" - Haiku-Zyklus für Sopran und Streicher
• Concertino für Violine und Kammerorchester
• Kammersinfonie (1962)
• Drei Haikus für Sprecher und Streichtrio (2002)
• "Chamäleon" - für Marimbaphon
• "Kaleidoskop" - für Solovioline, Ulf Hoelscher gewidmet (2008)